Gründe fürs Studium
Sie stehen kurz vor Ihrem Schulabschluss und denken über eine berufliche Zukunft nach, die sich um die Betreuung und Erziehung von Kindern dreht? Oder sind Sie bereits ErzieherIn und überlegen, ob und wie Sie Ihre langjährige Berufserfahrung um spezielle Kenntnisse erweitern können?
Für ein frühpädagogisches Studium gibt es gute Gründe.
Neue Herausforderungen für ErzieherInnen
Der Aufgabenbereich für ErzieherInnen in Kindertageseinrichtungen hat sich drastisch gewandelt: Das massiv erhöhte Betreuungsangebot von Kindern unter drei Jahren bis zum Jahr 2013 (KiföG) und Themen wie Diversity, Sprachförderung und Konzeptionsentwicklung stellen ErzieherInnen vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig sind sie wichtige Bezugspersonen in einer bedeutsamen Lebensphase der Kinder, die deren weiteren Bildungszugang entscheidend mitbestimmt. Für diese komplexen Anforderungen brauchen pädagogische Fachkräfte eine entsprechende Qualifikation. In Europa findet die Ausbildung von ErzieherInnen bis auf wenige Ausnahmen längst auf Hochschulniveau statt. In Deutschland hat die Debatte um die formale Ausbildung von ErzieherInnen insbesondere durch die Veröffentlichung der Ergebnisse der Pisa-Studie an Bedeutung gewonnen.
Nachwuchsmangel in der Wissenschaft
Neue Erkenntnisse aus der Hirnforschung zu frühkindlichen Lernprozessen verstärken die These, dass der Mensch zu Beginn seines Lebens besonders lernfähig und offen für den Erwerb von Schlüsselkompetenzen ist. In Deutschland fehlt es jedoch an wissenschaftlichem Nachwuchs, der sich insbesondere mit dieser frühkindlichen Lebensphase auseinandersetzt. So eröffnen sich durch ein frühpädagogisches Studium auch im Forschungsfeld attraktive Berufschancen.
Frühpädagogik studieren – Was kommt dann?
Bachelor- und MasterabsolventInnen frühpädagogischer Studiengänge berichten über ihr Studium und ihren weiteren Berufsweg.
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