Sie würden gerne ein Studium "Frühpädagogik" aufnehmen und suchen nach Finanzierungsmöglichkeiten? Wir haben die wichtigsten für Sie zusammengetragen.
BAföG
Das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) regelt die staatliche Unterstützung für Studierende. Auch die Förderung an sich heißt BAföG. BAföG besteht zur Hälfte aus einem Zuschuss und zur Hälfte aus einem zinsfreien Darlehen. Nach dem Studium müssen die AbsolventInnen es an das Bundesverwaltungsamt zurückzahlen. Die Förderung nach dem BAföG hängt meist vom Einkommen der Eltern und des Studierenden ab. (Quelle:
www.arbeitsagentur.de)
Mehr zum Thema BAföG finden Sie auch unter:
www.bafoeg-aktuell.de
BAföG-Bankdarlehen
Das BAföG-Bankdarlehen ist eine Unterstützung beim Studienabschluss oder bei einer Verlängerung des Studiums, z.B. durch Ausbildungsabbruch oder einen Fachrichtungswechsel. Studierende und Auszubildende an Höheren Fachschulen, Akademien und Hochschulen können solch ein zinsgünstiges BAföG-Bankdarlehen erhalten. Die Höhe des Darlehens bestimmt das BAföG-Amt.
(Quelle:
www.arbeitsagentur.de)
Bildungskredit
Die Bundesregierung hat den Bildungskredit im Jahr 2001 eingeführt. Die staatliche KfW Förderbank vergibt ihn unabhängig vom BAföG. Der Bildungskredit ist zur Finanzierung außergewöhnlicher Aufwände, z.B. Auslandsaufenthalte, gedacht und nicht zur Finanzierung eines kompletten Studiums. Die monatliche Rate beträgt höchstens 300 Euro (insgesamt maximal 7.200 Euro). Die KfW Förderbank zahlt ihn höchstens 2 Jahre aus. Sie informiert auch zum aktuellen Zinssatz. (Quelle:
www.arbeitsagentur.de)
Stipendium
Ein Stipendium ist eine finanzielle Unterstützung, die unter anderem Schüler, Studierende oder junge Wissenschaftler (sog. "Stipendiaten") bekommen. Es honoriert in den meisten Fällen besonders gute Leistungen. Aber auch politisches, gesellschaftliches oder kirchliches Engagement verhilft zu einem Stipendium. Der Bewerber muss sich in der Regel direkt an die Stiftung richten. Es gibt große partei- und kirchennahe Stiftungen, aber auch eine ganze Menge weniger bekannter Stiftungen.
Das Programm "Aufstiegsstipendium"richtet sich speziell an Berufserfahrene, die in Ausbildung und beruflicher Praxis besondere Leistungen und besonderes Engagement gezeigt haben. Interessierte müssen sich in der Regel vor Beginn eines Studiums bewerben. (Quelle:
www.arbeitsagentur.de)
Stiftungen
Es gibt verschiedene Stiftungen, bei denen man sich um ein Stipendium bewerben kann. Zu den bundesweiten Stiftungen gehören die parteinahen Stiftungen, die kirchliche Begabtenförderung und sonstige Stiftungen. Außerdem gibt es universitätsbezogene Stiftungen.
Parteinahe Stiftungen
Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. (CDU-nah)
Friedrich-Ebert-Stiftung (SPD-nah)
Friedrich-Naumann-Stiftung (FDP-nah)
Hanns-Seidel-Stiftung e.V. (CSU-nah)
Heinrich-Böll-Stiftung (Bündnis 90/Die Grünen-nah)
Rosa-Luxemburg-Stiftung (Linkspartei-nah)
Kirchliche Begabtenförderung
Cusanuswerk (Katholische Kirche)
Evangelisches Studienwerk e.V.
Sonstige Stiftungen
Hans-Böckler-Stiftung (DGB)
Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds
Landesstiftung Baden-Württemberg
Otto-Benecke-Stiftung
Stipendiatischer Solidaritätsfonds der Hans-Böckler-Stiftung (Informationsblatt)
Stifterverband für die deutsche Wissenschaft
Studienförderwerk Klaus Murmann - Stiftung der deutschen Wirtschaft
Studienstiftung des deutschen Volkes e.V.
Stiftung Begabtenförderungswerk berufliche Bildung (BMBF)
Universitätsbezogene Stiftungen
Universitätsstiftung Augsburg
Universitätsstiftung Bamberg
Universitätsstiftung Passau
Stiftungen bei der Universität Konstanz
Stiftungen bei der Universität Stuttgart
Universität Tübingen (Freundeskreis)
Alfred-Krupp-Wissenschaftskolleg Greifswald
Herbert-Giersch-Stiftung (Universität Magdeburg - Wirtschaftswissenschaften)
(Quelle:
Bundesverband deutscher Stiftungen)
Weiterbildungsförderung
Dem Prozess des lebenslangen Lernens kommt zunehmend mehr Bedeutung zu. Gesellschaft und Technik entwickeln sich stetig weiter und oftmals erfordert auch die persönliche Situation eine Neuorientierung. Dieser Neuorientierung kann man zum Beispiel in Form einer Weiterbildung nachgehen.
(Quelle:
www.arbeitsagentur.de)
Mehr Informationen finden Sie auf den
Seiten der Arbeitsagentur.